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Konrad Becker
VINDEX Datenschutz
Inhaber: Konrad Becker
Belinger Straße 93a
54516 Wittlich
Kommunikation
Telefon:06571 174060
Telefax:
https://vindex-datenschutz.de/
info@vindex-datenschutz.de
Externer Datenschutzbeauftragter
Consultant für Datenschutz und Informationssicherheit
  • Ausbildung:
    • Handwerksmeister für Informationstechnik
    • Betriebswirt für Informationstechnik
    • Führungsausbildung im Katastrophenschutz und Krisenmanagement
    • externer Datenschutzbeauftragter (ITK Service)
    • Datenschutzbeauftragter
    • Zusatzausbildung:
      BSI Grundschutz ISMS nach ISO 27001

  • Berufserfahrung:
    • 29 Jahre Geschäftsführender Gesellschafter eines IT-Systemhauses

  • Lehrtätigkeiten:
    • Meisterschule im ÜAZ Wittlich (IHK Trier)
      Fachbereich: Ausbildereignung (AEVO)
    • Landesfeuerwehrschule Rheinland-Pfalz
      Fachbereich: Führung & Kommunikation
    • Institut Netzwerk Integrierte Wirtschaftsförderung (NIW)
      Region: Unternehmerschule Wittlich
      Fachbereich: Medien, IT-Strategie, Datenschutz

  • Verbände/Mitgliedschaften:
    • Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V.
    • Wirtschaftskreis Bernkastel-Wittlich e.V. (2. Vorsitzender)
    • DSB Network

  • Auszeichnungen:
    • Im November 2009 erhielt das Unternehmen die Ehrenurkunde „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" von der IHK Trier für hervorragendes und kontinuierliches Engagement in der beruflichen Ausbildung.

27.10.2026 EDPB warnt vor Datenschutzrisiken durch intelligente Brillen
Der Europäische Datenschutzausschuss (EDPB) hat am 13. Oktober 2026 die Stellungnahme 1/2026 zu Smart Glasses sowie den Bericht „The connected gaze“ veröffentlicht. Darin behandelt er die Datenschutzfragen von Videoaufnahmen, Überwachung und Beweissicherung durch intelligente Brillen. Besonders kritisch sind Funktionen wie kontinuierliche Aufzeichnung, Gesichtserkennung, Ortung und die Weitergabe von Daten an Cloud-Dienste oder Drittanbieter. Der EDPB betont, dass Hersteller und Nutzer die Grundsätze der DSGVO einhalten müssen – etwa Transparenz, Datenminimierung, Rechtsgrundlage und angemessene Sicherheitsmaßnahmen. Für Unternehmen, die solche Geräte anbieten oder im Arbeitsumfeld einsetzen, entsteht damit ein klarer Prüfauftrag.
27.10.2026 Norwegische Aufsicht verhängt 8,6 Millionen Euro Bußgeld gegen Xandr
Die norwegische Datenschutzaufsicht Datatilsynet hat gegen Xandr, einen Anbieter von Werbetechnologie, ein Bußgeld in Höhe von 8,6 Millionen Euro verhängt. Der Europäische Datenschutzausschuss führt den Fall unter den aktuellen Entscheidungen zur unrechtmäßigen Verarbeitung personenbezogener Daten. Die Entscheidung unterstreicht, dass auch Unternehmen aus dem Programmatic-Advertising-Bereich nachweisen müssen, auf welcher Rechtsgrundlage sie Nutzerdaten verarbeiten, wie lange sie diese speichern und an wen sie weitergeben. Für Ad-Tech-Anbieter, Publisher und Werbetreibende bleibt damit das Thema Transparenz, Consent und Datenminimierung ein zentrales Compliance-Risiko.


27.10.2026 Deutsche Datenschutzaufsicht aktualisiert Vorgaben zur DSGVO-Einwilligung
Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) hat ihr Kurzpapier Nr. 20 zur Einwilligung nach der DSGVO aktualisiert. Das Papier soll Unternehmen bei der praktischen Umsetzung helfen und präzisiert Anforderungen an eine wirksame Einwilligung. Relevant sind insbesondere die Freiwilligkeit der Entscheidung, eine klare und verständliche Information sowie die Möglichkeit, eine erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen zu können. Außerdem muss der Verantwortliche nachweisen können, dass eine Einwilligung tatsächlich erteilt wurde. Für Newsletter, Cookies, Apps und Marketing-Prozesse bedeutet das: Consent-Banner, Double-Opt-in-Verfahren und Dokumentation sollten regelmäßig überprüft werden.
27.10.2026 BGH stärkt Auskunftsrechte bei SCHUFA-Scorewerten
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Erstellung eines SCHUFA-Scorewerts eine automatisierte Entscheidungsfindung sein und ein Auskunftsrecht nach Art. 15 Abs. 1 Buchst. h DSGVO auslösen kann. Voraussetzung ist, dass die Entscheidung eines Dritten darüber, ob ein Vertragsverhältnis begründet, durchgeführt oder beendet wird, maßgeblich vom übermittelten Score abhängt. Kläger müssen das grundsätzlich darlegen und beweisen, erhalten dafür aber erhebliche Erleichterungen. Für Banken, Leasinggesellschaften, Telekommunikationsanbieter und andere Score-Nutzer bedeutet das: Sie sollten dokumentieren, wann und wie Scorewerte in Entscheidungsprozessen verwendet werden, und Anfragen zu Scoring-Logiken strukturiert beantworten können.
27.10.2026 Vernetzte Fahrzeuge geben Daten häufig an Drittanbieter weiter
Eine aktuelle Untersuchung zu vernetzten Fahrzeugen kommt zu dem Ergebnis, dass moderne Autos deutlich mehr persönliche Daten erfassen und weitergeben als erwartet. Bei 19 von 21 getesteten Fahrzeugen erfolgte demnach eine Weitergabe von Daten an Drittanbieter. Relevant sind etwa Standort- und Bewegungsdaten, Fahrverhalten, Fahrzeugidentifikation, Verbindungsdaten sowie Informationen aus Apps und Infotainment-Systemen. Für Hersteller, Flottenbetreiber und Mobilitätsdienste bedeutet das: Datenschutzerklärungen, Einwilligungsprozesse, Auftragsverarbeitungen und Löschkonzepte müssen die gesamte Datenkette abbilden. Gerade bei Standortdaten und Fahrzeug Identifikatoren ist eine Datenminimierung besonders wichtig
23.09.2026 Google muss 403 Mio. € wegen DSGVO-Verstößen zahlen
Google hat eine Geldbuße von 403 Millionen Euro von der irischen Datenschutzkommission (DPC) erhalten. Die Behörde sah Verstöße gegen die DSGVO bei der Verarbeitung von Standortdaten in den Funktionen „Web- und App-Aktivität", „Standortverlauf" und „Standortgenauigkeit" zwischen Mai 2018 und Februar 2020. Nutzer wurden nicht hinreichend transparent über Art und Umfang der Datennutzung informiert. Google muss zudem innerhalb von sechs Monaten die Datenverarbeitung an die Vorgaben anpassen. Es ist bereits die zweite große Strafe gegen den Konzern in diesem Jahr – im Juli folgten 890 Millionen Euro wegen Verstößen gegen Digitalmarktregeln.
23.09.2026 EU will Social Media für Unter-13-Jährige verbieten
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen Gesetzentwurf vorgestellt, der den Zugang zu Social Media für Kinder unter 13 Jahren verbieten soll. Für 13- bis 15-Jährige sind nur noch stark eingeschränkte Konten mit elterlicher Kontrolle und maximal einer Stunde Nutzungsdauer pro Tag vorgesehen. Plattformen müssen Altersverifikation einführen und riskieren bei Verstößen Bußgelder von bis zu 6% des weltweiten Umsatzes. Datenschützer warnen jedoch, dass flächendeckende Altersprüfungen die Anonymität im Netz gefährden und neue Datenschutzrisiken schaffen könnten. Der Vorschlag muss noch mit EU-Ländern und Parlament verhandelt werden.
23.09.2026 EU prüft lockerere Regeln für KI-Datennutzung
Im Rahmen des „Digital Omnibus"-Pakets diskutiert die EU, die Nutzung personenbezogener Daten für KI-Entwicklung und -Betrieb künftig über das „legitime Interesse" (Art. 6 Abs. 1f DSGVO) zu erlauben. Das würde bedeuten, dass Unternehmen wie OpenAI, Meta oder Google Daten ohne ausdrückliche Einwilligung verarbeiten dürften. Die digitale Rechte-Organisation NOYB spricht von einer „digitalen Enteignung" und warnt vor einem „Daten-Landgrab" zugunsten von Tech-Konzernen. Deutschland unterstützt eine besonders weitgehende Variante, die KI-Training pauschal als legitimes Interesse einstufen würde. Der Vorschlag befindet sich noch in Verhandlung; die aktuelle DSGVO gilt weiterhin unverändert.
15.09.2026 Datenschutzbehörden planen Entscheidungsdatenbank
Vom 3. bis 5. September 2026 fand die vierte Strategieklausur der Datenschutzkonferenz (DSK) in Speyer statt. Im Fokus standen die strategische Ausrichtung der Aufsichtsbehörden und der Schutz der Privatsphäre in der digitalen Transformation – gerade vor dem Hintergrund aktueller Cyberangriffe wie auf die Berliner Verwaltung. Die DSK will künftig eine strukturierte Entscheidungsdatenbank aufbauen, um mehr Orientierung und Transparenz zu schaffen. Dafür braucht es jedoch eine Institutionalisierung der DSK mit eigener Geschäftsstelle. Zudem wurden Modelle für verbindlichere Mehrheitsentscheidungen und ein innerstaatliches One-Stop-Shop-Verfahren diskutiert.
15.09.2026 Hacker veröffentlichen Daten der Berliner Verwaltung
Die Ransomware-Gruppe „Rhysida“ bekannte sich im September 2026 zum Cyberangriff auf die Berliner Senatsverwaltung. Nach Ablauf der Lösegeldfrist veröffentlichten die Angreifer rund 1,4 Millionen gestohlene Dateien. Darunter befinden sich Personal- und Disziplinarakten, Passwörter im Klartext, IBANs, E-Mail-Adressen, Gerichtsdokumente und möglicherweise sogar Dokumente mit Staatsgeheimnissen. Als Einfallstor gilt die Bezirksverwaltung Berlin-Mitte. Der Vorfall unterstreicht die hohe Relevanz von IT-Sicherheit und Datenschutz in der öffentlichen Verwaltung.

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